Das Geheimnis von Willoughby  

Am 24. Dezember 1933 ereignet sich in Willoughby, Ohio, ein Unglück. Eine junge, in der Stadt unbekannte Frau, wird des Nachts von einem Zug touchiert und kommt hierbei ums Leben. War es Selbstmord, ein Unfall oder gar Mord? Zeitzeugen und ein Historiker versuchen das Geheimnis zu ergründen.

 

Im Gedenken an Josephine Klimczak.


Das Geheimnis von Willoughby

Eclipse books, 2015, Roman, 186 Seiten

EUR 10,99

ISBN 978-3946421016

 

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Zentralfriedhof - Der Krimi 

Was früher mal war hat weitgehend an Bedeutung verloren. Chefinspektor hin, Chefinspektor her. Eduard Kneiffer leidet immer noch an den Folgen einer Liebe, die tödlich endete. Er kann seinen vorzeitigen Ruhestand nicht genießen, hat schon zu Lebzeiten eine Grabstelle auf dem Zentralfriedhof für sich reserviert. Der Besuch seiner großen Liebe ist tägliches Ritual. Eduard Kneiffer wäre vielleicht nie wieder auf die Idee gekommen, dem Leben etwas abzugewinnen, wenn er nicht einen Toten auf einer Bank mitten auf dem weitläufigen Gelände des Zentralfriedhofs entdeckt hätte. Im Angesicht des Todes erwachen seine Lebensgeister und er begibt sich in große Gefahr, weil er die Ermittlungen seiner Ex-Kollegen Belinda Winter und Fritzi Schuch unterstützen will. Mehr noch, er agiert auf eigene Faust, weil ihm die Mitarbeit nicht gestattet wird. Doch neben dem Chefinspektor im Ruhestand spielt ein windiger Praktikant eine wichtige Rolle, und die Bekanntschaft mit einem Autor inspiriert Kneiffer zu geistigen Höhenflügen. Sein letzter Fall lässt den Zentralfriedhof hochleben, und letztlich auch Kneiffer selbst.

Zentralfriedhof - der Krimi 

Tredition, 2012, Roman, 104 Seiten

EUR 11,99

ISBN 9783842494947


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Ende eines Genies

Vier Wochen waren seit dem schrecklichen Mord an Lukas Bärbeisser vergangen, und die Ermittler bissen immer noch auf Granit. Fritzi Schuch hatte zwischenzeitlich das Vergnügen, vereinzelte Tage der Dienstfreiheit zu genießen. Chefinspektor Eduard Kneiffer gönnte sich an diesem Samstagvormittag erstmals einige ruhige Stunden, die er mit seinem ehemaligen Praktikanten, und nunmehrigen Bezirksinspektor teilte. Gemeinsam standen die Männer vor dem Grab von Linda Wunderlich. Die Idee zu dieser Visite war von Fritzi Schuch ausgegangen. Es hatte nicht allzu starker Überredungskunst bedurft, Eduard Kneiffer an das Grab seiner großen Liebe zu verabreden.

 

Ende eines Genies

Arovell, 2011, Roman, 136 Seiten

EUR 12,90

ISBN 978-3-902808-03-5

 

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Die schüchterne Zeugin

 

 

 

Wie mag die Lebenswelt eines Täters aussehen, und kann er nicht ebenso als Opfer betrachtet werden? Und wie spielt es sich im Kopf eines Chefinspektors ab, der bald selbst zum Teil des Falles wird, den er eigentlich aufklären sollte?

 

Chefinspektor Kneiffer bekommt es mit einer  kleinen Mordserie zu tun, die als mysteriös einzustufen ist. Er hat seine Macken und Schrullen, und ist alles andere als ein „perfekter“ Kriminalist. Als Einzelgänger fällt es ihm nicht immer leicht, auf seine Teammitglieder zu hören, und sich Rat einzuholen.

 

Die Geschichte ist schräg wie die Hauptprotagonisten. Das lässt sich leicht daraus ableiten, dass Wien der Schauplatz der Geschehnisse ist. Die Eigenheiten von Wienerinnen und Wienern sind von außen hin nicht immer leicht durchschaubar. Aber nicht wenige Wienerinnen und Wiener tragen ihre Herzen am rechten Fleck, und Eduard Kneiffer ist einer dieser Hauptstädter. Er saugt sich an einem Fall fest, den er am Ende… Nun gut, zuviel soll an dieser Stelle nicht verraten werden.

 

 

Die schüchterne Zeugin

Arovell, 2009, Roman, 118 Seiten

EUR 12,90

ISBN 3783902547859

 

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Das diabolische Experiment


 

Was ist von einem Roman zu halten, der zumindest teilweise recht schwer zu lesen ist? Davon können sich freilich am Ende nur die Leser selbst ein Bild machen. Das ist jedenfalls kein Buch, das man so mir nichts dir nichts in einer Nacht oder an einem Tag auslesen kann, zumindest denkt sich dies der Rezensent. Es passieren die unmöglichsten, unfassbarsten Dinge. Der Held wird im Laufe des Szenario zum Anti-Helden, und die Suche nach sich selbst erweist sich bald schon als teuflische Angelegenheit.

Der Autor hat sich an einer Erzählung von Dostojewski, nämlich "Der Doppelgänger" in gewisser Weise zu orientieren versucht. Die beiden Bücher haben dennoch höchstens marginal miteinander zu tun, da es inhaltlich doch recht starke Differenzen gibt. Das hat damit zu tun, dass sich die Zeiten geändert haben, und G. noch weit mehr in den Wahnsinn getrieben wird, als dies im "Doppelgänger" mit Goljadkin geschehen ist. Der Roman hat als Ingredienzien kriminalistische, horrormäßige und selbstreflexive Energien in sich. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass sogar das heutzutage stark besprochene Thema Mobbing Teil der Geschichte ist. Mobbing kann den Betroffenen sehr schwer zu schaffen machen, und wie eine relativ neue Studie ergeben hat, sind viele Selbstmorde auf diesen Psychoterror am Arbeitsplatz zurückzuführen. Zwar mag diese Thematik im zu besprechenden Roman nur einen kleinen Anteil haben, dennoch kann sie nicht überlesen werden. Das ist ein Beispiel für die Vielschichtigkeit der Geschichte, die neben dem Hauptstrang über zahlreiche Nebenstränge verfügt. Es besteht manchmal durchaus die Möglichkeit, die Übersicht zu verlieren, wenngleich - glücklicherweise - in diesem Roman das in Dostojewski-Stoffen so zahlreiche Arsenal an Haupt- und Nebenfiguren nicht in dieser Dimension gegeben ist. Der Autor beschränkt sich wohl bewusst auf einige Figuren, die auf teilweise bizarre Weise miteinander verbunden sind. Einige Szenen mögen ein gewisses Entsetzen im Leser auslösen, andere Szenen wiederum zum Schmunzeln anregen.

Ein Leben driftet von einem Tag zum anderen in eine zuvor für den (Anti)helden völlig unbekannte Richtung ab. Wir Leser wandern mit G. mit, und müssen am Ende erkennen, dass der Wahnsinn diese Welt im Innersten getroffen haben muß. Sicher keine Lektüre, die der Unterhaltung dient, sondern vielmehr eine Geschichte, welche den Leser ins Mark seiner Seele treffen kann, wenn er sich fortlaufenden Irrsinnigkeiten mit ihm zur Verfügung stehenden Waffen zu stellen vermag…

 

(© Valentin)

 

 

Das diabolische Experiment

Engelsdorfer, 2006, Roman, 217 Seiten,

EUR 13,60

ISBN-10: 3867030790

ISBN-13: 978-3867030793

 

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