Das Geheimnis von Willoughby

Am 24. Dezember 1933 ereignet sich in Willoughby, Ohio, ein Unglück. Eine junge, in der Stadt unbekannte Frau, wird des Nachts von einem Zug touchiert und kommt hierbei ums Leben. War es Selbstmord, ein Unfall oder gar Mord? Zeitzeugen und ein Historiker versuchen das Geheimnis zu ergründen.

 

Im Gedenken an Josephine Klimczak.

Die schüchterne Zeugin


Der erste Fall für Chefinspektor Kneiffer inklusive Liebesrausch

Nie war es so ruhig in den Büros der Inspektoren gewesen. Belinda Winter versuchte, ihren unmittelbaren Vorgesetzten zu trösten, doch der winkte ab. Chefinspektor Kneiffer hätte am liebsten den Schreibtisch in Brand gesetzt, um danach für immer diesen schrecklichen Ort zu verlassen.

"Die schüchterne Zeugin" ist der erste Band einer Krimi-Trilogie rund um den schrulligen Chefinspektor Kneiffer. Der Wiener Schmäh kommt nicht zu kurz, satirische Elemente sind also nicht auszuschließen.

Blumfeld,

ein älterer Arbeitsloser

 

Kafkas Figuren auf Zeitreise

Franz Kafka hat eine große Anzahl hochinteressanter, komplexer Figuren geschaffen. Einige dieser Figuren werden in die Jetzt-Zeit transformiert, und in dieser neuen „Dimension“ finden sie sich ebenso wenig zu Recht wie viele Jahrzehnte zuvor. Ihr Scheitern ist also vorprogrammiert.

Wie mögen sich Menschen fühlen, die ihren Job, den Glauben an die Liebe, auch nur den kleinsten Anflug von Selbstvertrauen verloren haben?

Diese Erzählungen sind keine leichte Kost. Sie widmen sich den Verlierern der Gesellschaft, jenen, die sonst immer im Schatten stehen. Es muss kein happy end made in Hollywood geben, das die fortwährend Scheiternden letztlich wie durch ein Wunder als Strahlefrauen und Strahlemänner zeigt. Das Leben kann so brutal, melancholisch, traurig und ernüchternd sein, wie es diese Erzählungen darstellen. Oder wie es Ingeborg Bachmann so wunderbar formulierte: „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“

 

Die Autorenpatenschaft

 

Die Österreicher! Manchmal hat man schon das Gefühl, dass sie die Literatur (noch) ernster nehmen als wir. Und dass sie deshalb in mancher Hinsicht (noch) kreativer sind, um das WORT zum Glänzen zu bringen. Und Jürgen Heimlich ist in der Hinsicht besonders für seine ausgefallenen Ideen bekannt!

Am 1.12.2011 fand in den Räumlichkeiten einer Buchhandlung im zweiten Wiener Gemeindebezirk eine von einer Autorin initiierte Versteigerung von Autorenpatenschaften statt. Autorinnen und Autoren gestalteten eine Postkarte mit dichterischer Brillanz, und das geschätzte Publikum erhielt die Möglichkeit, zusätzlich zu dieser einmaligen Postkarte ein Buchpaket und dann auch noch einen der anwesenden Autorinnen oder Autoren zu ersteigern. Das lasse man sich bitte erst mal auf der Zunge zergehen! Tatsächlich wurde also der Autor Jürgen (ganz un-)Heimlich ersteigert und erarbeitete mit seinem Paten einen Text, der so knuffig war, dass ich ihn unbedingt herausgeben wollte. Die beiden sparen weder an skurillen Erlebnissen, die sich mit Liebe und Heimlichs Lieblingsthema, dem Tod, befassen, noch an einem derb-wienerischen Abgesang an Paten und Mündel. Heimlich, wie wir ihn mögen: handfest!

 

Vienna Central Cemetery

 

A personal guide book

for the individualist

The Vienna Central Cemetery offers outstanding opportunities to take a stroll, to pause for a moment and take a break from the hustle and bustle of everyday active life. There are many ways of discovering Europe’s second largest cemetery. Most tourists and graveyard visitors limit themselves to the graves of honour, as if this was all the cemetery had to offer. But this of course is not the case. With this guide to the Central Cemetery I want to offer suggestions for individual journeys of discovery, giving every visitor an opportunity to explore the Cemetery in a very personal way.

 

Friedhofsidylle

 

Diesseitige und jenseitige

Geschichten

Der Autor hat seine Archive durchstöbert, und ist fündig geworden. Die 12 ausgewählten Geschichten ergeben ein Konglomerat von extremen Lebenserfahrungen der Protagonisten. Von der Leichtigkeit des Seins ist keine Spur. Unglücklich Verliebte, unfreiwillige Mörder und Mordopfer, ein Hingerichteter, ein Komapatient, eine Todkranke, Sektenführer und Selbstmörder sind machtlos gegen das Schicksal, das ihnen auferlegt wurde. Aber sie begehren auch auf, wehren sich, zeigen sich kämpferisch. Und im Jenseits zeigt sich ein Licht. Gibt es Erlösung?

 

Die Weihnachtsgeister des Herrn Lau

(Lit.Limbus. Geschichten aus der literarischen Vorhölle) [Kindle Edition]


Nr. 2 ist zugleich das erste Heft der Unterserie Dauerglühen und stammt aus der Feder von Jürgen Heimlich. Er widmet sich in Die Weihnachtsgeister des Herrn Lau einem unangehmen Zeitgenossen Namens Gerhard Lau. In Anlehung an Charles Dickens "A Christmas Carol" legt er eine sehr freie Adaption vor, die man so nicht kennt und deren Ende man auch nicht erwartet. Darf man heutzutage eigentlich noch Adaptionen schreiben? - Klar, und man kann sie noch besser lesen! Jürgen Heimlich gelingt es, neue Ideen in den Rahmen der bereits bekannten Handlung zu bringen. So kann man zwar Gerhard Lau als "Heuschrecke" sehen, wie sie vor ein paar Jahren von der deutschen Politik gescholten wurde. Doch die Eindringlichkeit mit der er Lau konfrontiert - genauer gesagt: mit den drei Geistern seines Lebens -, lässt den Leser in die Abgründe unserer Gesellschaft schauen.