Mo

29

Jun

2009

Mein erstes Kinderbuch ist da!

 

Nunmehr ist mein erstes Kinderbuch veröffentlicht, und ich bin mächtig stolz darauf. Geschichten für Kinder sind immer etwas ganz Besonderes. Ich kann mich noch gut erinnern, als mir als Kind von meiner Großmutter und meiner Mutter Märchen und „Der Räuber Hotzenplotz“ vorgelesen wurden.

 

„Bumba, der Zirkuslöwe“ eignet sich auch gut zum Vorlesen. Es handelt sich um die Geschichte von Martin, einem Kind, das dem Löwen Bumba im Zoo begegnet, und ihn sogleich ins Herz schließt. Martin beschließt, eine Geschichte zu schreiben, welche er sich als die Vorgeschichte des Löwen vorstellt, ehe er im Zoo landete. Es wird also das berühmte Kaninchen aus dem Hut gezaubert, weil sich in der Geschichte noch eine weitere Geschichte befindet.

 

An allen möglichen Ecken und Enden auf dieser Welt gibt es – immer noch – Zirkuslöwen. Zwar ist es weitgehend gesetzlich verboten, Löwen als Gaudium des Publikums im Zirkus Kunststückchen vorführen zu lassen, doch ist es leider nicht aus der Welt zu schaffen.

Mein Büchlein ist also gleichsam ein Plädoyer gegen die grausame Methode, Löwen als Zirkustiere zu missbrauchen.

 

Ansonsten mag die Geschichte für sich selbst sprechen.

 

Ich kann an dieser Stelle der Illustratorin Janine Höcker nur einen riesengroßen Dank dafür aussprechen, dass sie durch ihre herrlichen Bilder das Buch auf wunderbarste Weise zu einem Blickfang gemacht hat. Schon das Cover zeigt auf eindrucksvolle Weise, welche magischen Elemente in der Geschichte wirken mögen.

 

Es war immer schon mein großer Wunsch, dass ein Kinderbuch von mir das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Jetzt, wo es soweit ist, bin ich dem inneren Kind in mir selbst wieder viel näher gekommen. Und hoffe, dass es neben vielen Kindern auch Erwachsene geben wird, die das innere Kind in sich mit der Lektüre dieses Buches erwecken können.

 

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Ende eines Genies

Nusch musste sehr viel von Bärbeisser gehalten haben.  Hatte geheult wie ein Schlosshund. Die Anderen ergingen sich in Witzen, Anspielungen und spielten Erstaunen vor. Ein Mann war bestialisch ermordet worden, und die Welt drehte sich weiter.


Vienna Central Cemetery

With this guide to the Central Cemetery I am offering my readers on the one hand an overview over the most important departments and sights of the cemetery well worth seeing. On the other hand I am taking my readers on five defined routes passing many points of interest mostly unknown to the average tourist and occasional visitors to the cemetery.

 

Bumba, der Zirkuslöwe

Bumba ist tieftraurig. Der Dompteur schwingt die Peitsche, und der Löwe muss Männchen machen. Er springt in der Manege herum, weil er sich bedroht fühlt. Er will nicht da sein, aber er muss. Und wenn er seine Nummer nicht gut macht, bekommt er nichts zu fressen.

 

Blumfeld

K. war erleichtert. Er saß vor seinem Computerbildschirm und atmete tief durch. Dann nahm er eine CD zur Hand und sicherte den letzten Text. Er tat dies noch ein weiteres Mal auf eine externe Festplatte. Diesen Tipp hatte ihm sein Freund Bäcker gegeben.

 

Die Weihnachtsgeister des Herrn Lau

Die Heuschrecken sind mitten unter uns! Und sie sind verderbt, verlogen – verraten. Denn irgendwann geht auch mal was schief bei einer hanebüchenen Transaktion. Und wenn ein aufmerksamer Mitarbeiter die Augen aufhält und im entscheidenden Moment zugreift – dann ist die Hölle los.

                                                                © Wunderwaldverlag

 

Blumfeld, ein älterer

Arbeitsloser

Jürgen Heimlichs Figuren zeigen uns eine kafkaeske Welt voller unerfüllter Liebe und Sehnsüchte. Seine Charaktere gehen bis zum Äußersten und zerbrechen dabei an Lieblosigkeit, Unglaube, Herzlosigkeit – und an der Gesellschaft.

 

© Ruth Reuter

 

 

Die schüchterne Zeugin

 

Nie war es so ruhig in den Büros der Inspektoren gewesen. Belinda Winter versuchte, ihren unmittelbaren Vorgesetzten zu trösten, doch der winkte ab. Chefinspektor Kneiffer hätte am liebsten den Schreibtisch in Brand gesetzt, um danach für immer diesen schrecklichen Ort zu verlassen.

 

 

 

Zentralfriedhofs-Führer

 

Der Wiener Zentralfriedhof eignet sich hervorragend zum Flanieren, zum Innehalten vom Trubel des Alltags und Berufslebens. Es gibt viele Möglichkeiten, diesen zweitgrößten Friedhof Europas zu entdecken. Die meisten Touristen und Friedhofsgänger beschränken sich auf die Ehrengräber, als hätte der Zentralfriedhof sonst nichts zu bieten. Aber so ist es nicht und kann es freilich nicht sein! Jeder Friedhofsbesucher kann den Zentralfriedhof auf individuelle Weise entdecken, und ich möchte mit diesem Friedhofsführer Anregungen zu individuellen Entdeckungsreisen geben.

Das diabolische Experiment

 

Nach dem selbigen Strickmuster (nonkonformistisches Weltverhältnis, erotische Genialität, typisierte Weiblichkeit) konstruierte ja übrigens Hesse seine Sozialmilieus und Handlungsträger, u.a. Goldmund und Siddharta, welche bis zuletzt in einem gewissen Sinne gesellschaftliche Außenseiter bleiben, jedenfalls hierbei typologische Übermenschen sind, was sie vom normierten Menschen trennt, hingegen sie gegenüber dem Dasein (in seiner rein ontologischen Manifestation) schlussendlich oder eigentlich immer schon versöhnlich gestimmt sind.

(© Harald Schulz)

 

Die zwei Leben des Sebastian

Lebensverdruss ist ganz gewiss keine Tugend, doch sehr wohl ein literarisches Stilmittel. Wer sich darunter jetzt nichts vorstellen kann, möge sich dieses Buch zu Gemüte führen.

(© Harald Schulz)

 

Die Ewiggleichen

 

Bei „Die Ewiggleichen“ handelt es sich um keinen klassischen Gedichtband. Genau genommen ist überhaupt nur der Text auf dem Rückcover als Gedicht erkennbar. Ansonsten enthält das Bändchen lyrische Prosa, wobei sich der Autor weit aus dem Fenster lehnt, und behauptet, dieser Stil sei an Lord Byron angelehnt, obzwar dieser ein britischer Dichter war.