5. November 2011

Dialog mit meinem Schatten


 

Theaterstück für Kinder und Erwachsene

 

 

Besetzung:  Herren 3
Dauer: 45 Minuten


Ein 12-jähriger Bursche ist von Angst durchsetzt. Er versteckt sich vor einigen Klassenkameraden, die ihm das Leben zur Hölle machen. Als einzigen Ansprechpartner hat er seinen Schatten, sein anderes "Ich", der auf seiner Seite ist, und ihn immer wieder neu herausfordert.

Das Thema Mobbing ist mittlerweile längst bis in die Schulen vorgedrungen. Kinder und Jugendliche werden von Schulkollegen beleidigt, tyrannisiert, psychisch fertig gemacht. Neid und Hass bestimmen vielerorts den Schulalltag mit. Leistungsdruck, Konkurrenzdenken und das Gefühl totaler Isoliertheit inmitten einer medial überinszenierten Wirklichkeit überfordern junge Menschen, die einer Zukunft ohne Perspektive entgegen zu gehen glauben. Gibt es Auswege aus diesem Teufelskreislauf?

 

1. März 2011

Drei der Romane hatte Kneiffer mit buchstäblichem Vergnügen gelesen. Bärbeisser wusste, wie er eventuelle Leser unterhalten konnte. Seine erotische Geschichte mit kriminalistischen Elementen war möglicherweise eine erste Annäherung an einen neuen Roman. Ja, es sollte 13 schlagen, doch vor der Beendigung dieser 13 schlug der Tod in Gestalt eines Menschen zu, der den Langzeitarbeitslosen auf bestialische Weise ermordete.


3. Jänner 2011

Dies ist die Geschichte von Martin, Petra, Herrn Eisenbrenner, dem Clown Gonzo sowie Bumba, dem Zirkuslöwen.

Tauch ein in eine spannendes Abenteuer, welches Dich von Afrika nach Europa führt. Von dort, wo Bumba geboren wurde, bis dorthin, wo er auf seine alten Tage Ruhe und Erholung in einem Zoo sucht.

Du wirst erstaunt sein, welches falsche Bild die Menschen von Löwen haben können. Du wirst erfahren, wie tieftraurig dressierte Löwen sein können. Und Du wirst erkennen, dass Tiere - und natürlich auch Löwen - zum Freund des Menschen werden können.

Folge Bumba, der mit seinen mächtigen Tatzen Spuren in Deinem Leben hinterlässt ...


© Action Verlag

 

 

 

23. Dezember 2010

Blumfeld, ein älterer Arbeitsloser, und weitere desillusionierte Gestalten, welchen das Leben übel mitgespielt hat und die sich in einer immer komplexer werdenden Welt nach Orientierung und Sinn, aber auch nach Tod und Erlösung sehnen, treiben kafkaesk durch diese sehr nachdenklich stimmende Erzählung, die zwischen Hoffen und Bangen pendelt, zwischen Anteilnahme am Schicksal anderer und dem völligen Unverständnis darüber, was aus Menschen wird, die ins Abseits geraten. 

 

© Action Verlag

 

 

 

2. November 2010

The Vienna Central Cemetery offers outstanding opportunities to take a stroll, to pause for a moment and take a break from the hustle and bustle of everyday active life. There are many ways of discovering Europe’s second largest cemetery. Most tourists and graveyard visitors limit themselves to the graves of honour, as if this was all the cemetery had to offer. But this of course is not the case. With this guide to the Central Cemetery I want to offer suggestions for individual journeys of discovery, giving every visitor an opportunity to explore the Cemetery a very personal way.

 

 

6. Oktober 2010

Trägheit, Hochmut, Wollust, Neid, Völlerei, Habgier, Zorn.

Die sieben Todsünden haben den scheinbar aufrechten Abteilungsleiter Gerhard Lau zur Chimäre seiner Laster gemacht. Zufällig entdeckt eine Mitarbeiterin sein Doppelleben und setzt ihr Wissen gegen ihn ein. Seine Existenz nimmt eine tragische Wende – von Reue bei Lau jedoch keine Spur. Gelähmt, verzweifelt und mutlos wartet er schließlich im Krankenhaus auf Erlösung vom unverschuldeten Schicksal, doch sein jüngstes Gericht steht ihm noch bevor…

                                             © Wunderwaldverlag

 

29. Mai 2010

Das Duell


Drama in zehn Szenen

Besetzung: Damen 1 / Herren 2

 

Sebastian bekommt nach Jahren von seinem Freund Vinzenz Besuch. Sebastian ist schwerkrank und wird bald sterben. Die ehemalige Freundschaft will vom Kranken nicht wieder aufgebaut werden.

Vinzenz hat vieles im Leben von Sebastian zerstört und will doch den starken Mann markieren. Es ist ein Kampf mit ungleichen Mitteln. Sebastian stirbt, und Vinzenz sieht zu spät seine Grausamkeiten ein. Die Angetraute von Sebastian spielt eine Schlüsselrolle als verbindendes Glied der ehemaligen Freunde.

 

 

Das Geheimnis des Theaters


 

Groteske in zwölf Szenen

Besetzung: Damen 2 / Herren 4

 

Das Stück ist eine Fortsetzung des Romans „Amerika“ von Franz Kafka. Es geht demgemäß um das Theater, für das Personen gesucht wurden. Dieses Theater stellt sich als zwielichtiges Unternehmen heraus, das von seltsamen Köpfen geführt wird.

Negro und Giacomo, zwei junge Herren, versuchen das abgekartete Spiel zu enttarnen und finden sich in einer seltsamen Vermischung von Wirklichkeit und Inszenierung wieder. Das Buch „Amerika“ spielt dabei eine nicht unwichtige Rolle.

 

 

23. Oktober 2009

Der Wiener Zentralfriedhof eignet sich hervorragend zum Flanieren, zum Innehalten vom Trubel des Alltags und Berufslebens. Es gibt viele Möglichkeiten, diesen zweitgrößten Friedhof Europas zu entdecken. Die meisten Touristen und Friedhofsgänger beschränken sich auf die Ehrengräber, als hätte der Zentralfriedhof sonst nichts zu bieten. Aber so ist es nicht und kann es freilich nicht sein! Jeder Friedhofsbesucher kann den Zentralfriedhof auf individuelle Weise entdecken, und ich möchte mit diesem Friedhofsführer Anregungen zu individuellen Entdeckungsreisen geben.

 

 

 

19. Oktober 2009

Franz Kafka hat eine große Anzahl hochinteressanter, komplexer Figuren geschaffen. Einige dieser Figuren werden in die Jetzt-Zeit transformiert, und in dieser neuen „Dimension“ finden sie sich ebenso wenig zu Recht wie viele Jahrzehnte zuvor. Ihr Scheitern ist also vorprogrammiert.

 

Wie mögen sich Menschen fühlen, die ihren Job, den Glauben an die Liebe, auch nur den kleinsten Anflug von Selbstvertrauen verloren haben? Diese Erzählungen sind keine leichte Kost. Sie widmen sich den Verlierern der Gesellschaft, jenen, die sonst immer im Schatten stehen. Es muss kein happy end made in Hollywood geben, das die fortwährend Scheiternden letztlich wie durch ein Wunder als Strahlefrauen und Strahlemänner zeigt. Das Leben kann so brutal, melancholisch, traurig und ernüchternd sein, wie es diese Erzählungen darstellen. Oder wie es Ingeborg Bachmann so wunderbar formulierte: „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“

 

 

1. Mai 2009

Chefinspektor Kneiffer bekommt es mit einer  kleinen Mordserie zu tun, die als mysteriös einzustufen ist. Er hat seine Macken und Schrullen, und ist alles andere als ein „perfekter“ Kriminalist. Als Einzelgänger fällt es ihm nicht immer leicht, auf seine Teammitglieder zu hören, und sich Rat einzuholen.

 

Die Geschichte ist schräg wie die Hauptprotagonisten. Das lässt sich leicht daraus ableiten, dass Wien der Schauplatz der Geschehnisse ist. Die Eigenheiten von Wienerinnen und Wienern sind von außen hin nicht immer leicht durchschaubar. Aber nicht wenige Wienerinnen und Wiener tragen ihre Herzen am rechten Fleck, und Eduard Kneiffer ist einer dieser Hauptstädter. Er saugt sich an einem Fall fest, den er am Ende… Nun gut, zuviel soll an dieser Stelle nicht verraten werden.

 

 

 

 

Februar 2008

 


 

 

Der Wiener Zentralfriedhof eignet sich hervorragend zum Flanieren, zum Innehalten vom Trubel des Alltags und Berufslebens. Es gibt viele Möglichkeiten, diesen zweitgrößten Friedhof Europas zu entdecken. Die meisten Touristen und Friedhofsgänger beschränken sich auf die Ehrengräber, als hätte der Zentralfriedhof sonst nichts zu bieten. Aber so ist es nicht und kann es freilich nicht sein! Jeder Friedhofsbesucher kann den Zentralfriedhof auf individuelle Weise entdecken, und ich möchte mit diesem Friedhofsführer Anregungen zu individuellen Entdeckungsreisen geben.  

 

 

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Poster und Kunstdrucke

Ende eines Genies

Nusch musste sehr viel von Bärbeisser gehalten haben.  Hatte geheult wie ein Schlosshund. Die Anderen ergingen sich in Witzen, Anspielungen und spielten Erstaunen vor. Ein Mann war bestialisch ermordet worden, und die Welt drehte sich weiter.


Vienna Central Cemetery

With this guide to the Central Cemetery I am offering my readers on the one hand an overview over the most important departments and sights of the cemetery well worth seeing. On the other hand I am taking my readers on five defined routes passing many points of interest mostly unknown to the average tourist and occasional visitors to the cemetery.

 

Bumba, der Zirkuslöwe

Bumba ist tieftraurig. Der Dompteur schwingt die Peitsche, und der Löwe muss Männchen machen. Er springt in der Manege herum, weil er sich bedroht fühlt. Er will nicht da sein, aber er muss. Und wenn er seine Nummer nicht gut macht, bekommt er nichts zu fressen.

 

Blumfeld

K. war erleichtert. Er saß vor seinem Computerbildschirm und atmete tief durch. Dann nahm er eine CD zur Hand und sicherte den letzten Text. Er tat dies noch ein weiteres Mal auf eine externe Festplatte. Diesen Tipp hatte ihm sein Freund Bäcker gegeben.

 

Die Weihnachtsgeister des Herrn Lau

Die Heuschrecken sind mitten unter uns! Und sie sind verderbt, verlogen – verraten. Denn irgendwann geht auch mal was schief bei einer hanebüchenen Transaktion. Und wenn ein aufmerksamer Mitarbeiter die Augen aufhält und im entscheidenden Moment zugreift – dann ist die Hölle los.

                                                                © Wunderwaldverlag

 

Blumfeld, ein älterer

Arbeitsloser

Jürgen Heimlichs Figuren zeigen uns eine kafkaeske Welt voller unerfüllter Liebe und Sehnsüchte. Seine Charaktere gehen bis zum Äußersten und zerbrechen dabei an Lieblosigkeit, Unglaube, Herzlosigkeit – und an der Gesellschaft.

 

© Ruth Reuter

 

 

Die schüchterne Zeugin

 

Nie war es so ruhig in den Büros der Inspektoren gewesen. Belinda Winter versuchte, ihren unmittelbaren Vorgesetzten zu trösten, doch der winkte ab. Chefinspektor Kneiffer hätte am liebsten den Schreibtisch in Brand gesetzt, um danach für immer diesen schrecklichen Ort zu verlassen.

 

 

 

Zentralfriedhofs-Führer

 

Der Wiener Zentralfriedhof eignet sich hervorragend zum Flanieren, zum Innehalten vom Trubel des Alltags und Berufslebens. Es gibt viele Möglichkeiten, diesen zweitgrößten Friedhof Europas zu entdecken. Die meisten Touristen und Friedhofsgänger beschränken sich auf die Ehrengräber, als hätte der Zentralfriedhof sonst nichts zu bieten. Aber so ist es nicht und kann es freilich nicht sein! Jeder Friedhofsbesucher kann den Zentralfriedhof auf individuelle Weise entdecken, und ich möchte mit diesem Friedhofsführer Anregungen zu individuellen Entdeckungsreisen geben.

Das diabolische Experiment

 

Nach dem selbigen Strickmuster (nonkonformistisches Weltverhältnis, erotische Genialität, typisierte Weiblichkeit) konstruierte ja übrigens Hesse seine Sozialmilieus und Handlungsträger, u.a. Goldmund und Siddharta, welche bis zuletzt in einem gewissen Sinne gesellschaftliche Außenseiter bleiben, jedenfalls hierbei typologische Übermenschen sind, was sie vom normierten Menschen trennt, hingegen sie gegenüber dem Dasein (in seiner rein ontologischen Manifestation) schlussendlich oder eigentlich immer schon versöhnlich gestimmt sind.

(© Harald Schulz)

 

Die zwei Leben des Sebastian

Lebensverdruss ist ganz gewiss keine Tugend, doch sehr wohl ein literarisches Stilmittel. Wer sich darunter jetzt nichts vorstellen kann, möge sich dieses Buch zu Gemüte führen.

(© Harald Schulz)

 

Die Ewiggleichen

 

Bei „Die Ewiggleichen“ handelt es sich um keinen klassischen Gedichtband. Genau genommen ist überhaupt nur der Text auf dem Rückcover als Gedicht erkennbar. Ansonsten enthält das Bändchen lyrische Prosa, wobei sich der Autor weit aus dem Fenster lehnt, und behauptet, dieser Stil sei an Lord Byron angelehnt, obzwar dieser ein britischer Dichter war.