Neuigkeiten
29. Mai 2010
Drama in zehn Szenen
Besetzung: Damen 1 / Herren 2
Sebastian bekommt nach Jahren von seinem Freund Vinzenz Besuch. Sebastian ist schwerkrank und wird bald sterben. Die ehemalige Freundschaft will vom Kranken nicht wieder aufgebaut werden.
Vinzenz hat vieles im Leben von Sebastian zerstört und will doch den starken Mann markieren. Es ist ein Kampf mit ungleichen Mitteln. Sebastian stirbt, und Vinzenz sieht zu spät seine Grausamkeiten ein. Die Angetraute von Sebastian spielt eine Schlüsselrolle als verbindendes Glied der ehemaligen Freunde.
Das Geheimnis des Theaters
Groteske in zwölf Szenen
Besetzung: Damen 2 / Herren 4
Das Stück ist eine Fortsetzung des Romans „Amerika“ von Franz Kafka. Es geht demgemäß um das Theater, für das Personen gesucht wurden. Dieses Theater stellt sich als zwielichtiges Unternehmen heraus, das von seltsamen Köpfen geführt wird.
Negro und Giacomo, zwei junge Herren, versuchen das abgekartete Spiel zu enttarnen und finden sich in einer
seltsamen Vermischung von Wirklichkeit und Inszenierung wieder. Das Buch „Amerika“ spielt dabei eine nicht unwichtige Rolle.
23. Oktober 2009
Der Wiener Zentralfriedhof eignet sich hervorragend zum Flanieren, zum Innehalten vom Trubel des Alltags und Berufslebens. Es gibt viele Möglichkeiten, diesen zweitgrößten Friedhof Europas zu entdecken. Die meisten Touristen und Friedhofsgänger beschränken sich auf die Ehrengräber, als hätte der Zentralfriedhof sonst nichts zu bieten. Aber so ist es nicht und kann es freilich nicht sein! Jeder Friedhofsbesucher kann den Zentralfriedhof auf individuelle Weise entdecken, und ich möchte mit diesem Friedhofsführer Anregungen zu individuellen Entdeckungsreisen geben.
19. Oktober 2009
Franz Kafka hat eine große Anzahl hochinteressanter, komplexer Figuren geschaffen. Einige dieser Figuren werden in die Jetzt-Zeit transformiert, und in dieser neuen „Dimension“ finden sie sich ebenso wenig zu Recht wie viele Jahrzehnte zuvor. Ihr Scheitern ist also vorprogrammiert.
Wie mögen sich Menschen fühlen, die ihren Job, den Glauben an die Liebe, auch nur den kleinsten Anflug von Selbstvertrauen verloren haben? Diese Erzählungen sind keine leichte Kost. Sie widmen sich den Verlierern der Gesellschaft, jenen, die sonst immer im Schatten stehen. Es muss kein happy end made in Hollywood geben, das die fortwährend Scheiternden letztlich wie durch ein Wunder als Strahlefrauen und Strahlemänner zeigt. Das Leben kann so brutal, melancholisch, traurig und ernüchternd sein, wie es diese Erzählungen darstellen. Oder wie es Ingeborg Bachmann so wunderbar formulierte: „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“
1. Mai 2009
Chefinspektor Kneiffer bekommt es mit einer kleinen Mordserie zu tun, die als mysteriös einzustufen ist. Er hat seine Macken und Schrullen, und ist alles andere als ein „perfekter“ Kriminalist. Als Einzelgänger fällt es ihm nicht immer leicht, auf seine Teammitglieder zu hören, und sich Rat einzuholen.
Die Geschichte ist schräg wie die Hauptprotagonisten. Das lässt sich leicht daraus ableiten, dass Wien der Schauplatz der Geschehnisse ist. Die Eigenheiten von Wienerinnen und Wienern sind von außen hin nicht immer leicht durchschaubar. Aber nicht wenige Wienerinnen und Wiener tragen ihre Herzen am rechten Fleck, und Eduard Kneiffer ist einer dieser Hauptstädter. Er saugt sich an einem Fall fest, den er am Ende… Nun gut, zuviel soll an dieser Stelle nicht verraten werden.
Februar 2008
Der Wiener Zentralfriedhof eignet sich hervorragend zum Flanieren, zum Innehalten vom Trubel des Alltags und Berufslebens. Es gibt viele Möglichkeiten, diesen zweitgrößten Friedhof Europas zu entdecken. Die meisten Touristen und Friedhofsgänger beschränken sich auf die Ehrengräber, als hätte der Zentralfriedhof sonst nichts zu bieten. Aber so ist es nicht und kann es freilich nicht sein! Jeder Friedhofsbesucher kann den Zentralfriedhof auf individuelle Weise entdecken, und ich möchte mit diesem Friedhofsführer Anregungen zu individuellen Entdeckungsreisen geben.